Prosa 1921 - 1945. Nachgelassene Schriften

Werke und Briefe., 0.400, Bd. 4
Bd. 4/1: Texte. / Bd. 4/2: Anmerkungen
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Aus dem Inhalt:
Band 4.1:
Der Wunderrabbiner von Barcelona (1911) / Prosa 1911 bis 1924 / Ich räume auf! (1925) / Prosa 1925 bis 1932 / Arthur Aronymus (1932) / Prosa 1932 bis 1941 / Prosa aus dem Nachlaß / Editorische Nachbemerkung / Alphabetisches Titelverzeichnis

Band 4.2:
Abkürzungen und Siglen / Verzeichnis der editorischen Zeichen / Konzert / Beiträge in Periodika und Anthologien / Anmerkungen zur Prosa 1921-1941 / Anmerkungen zur Prosa aus dem Nachlaß / Editorische Nachbemerkung / Verzeichnis zu den Anmerkungen"
Der vorliegende Band der Werkausgabe versammelt die Prosaveröffentlichungen Else Lasker-Schülers ab 1921 und ihre nachgelassenen Schriften, die hier erstmals vollständig publiziert werden. Die bislang, wenn überhaupt, nur in Auszügen bekannten Texte aus dem Nachlaß lassen in besonderer Weise deutlich werden, welche Zäsur das Jahr 1933 für Werk und Leben Else Lasker-Schülers darstellt. Sie stammen fast ausnahmslos aus der Exilzeit in Zürich und den letzten Lebensjahren in Jerusalem, jenen Jahren, in denen die vertriebene Dichterin kaum noch Publikationsmöglichkeiten finden konnte. Meist handelt es sich um Aufzeichnungen, in denen sie sich mit dem Exil auseinandersetzt, dem Judentum und Palästina, aber auch mit ihrer Sehnsucht nach Berlin, das sie nie wiedersehen wird.
Autor: Else Lasker-Schüler
Lasker-Schüler, ElseElse Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.

Shedletzky, Itta
Itta Shedletzky, geboren 1943, lehrt deutsche Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie hat im Auftrag des Leo Baeck Instituts die Briefe Gershom Scholems herausgegeben.
Autor: Else Lasker-Schüler
ISBN-13:: 9783633541669
ISBN: 3633541667
Erscheinungsjahr: 14.05.2001
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Gewicht: 1177g
Seiten: 950
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Buch, 220x137x68 mm