Gedichte

Werke und Briefe., 0.100, Bd. 1.
Bd. 1.1: Text / Bd. 1.2: Anmerkungen
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Aus dem Inhalt:
Band 1.1:
Gedichte 1899 bis 1902 / Styx / Gedichte 1903 bis 1905 / Der siebente Tag / Gedichte 1906 bis 1913 / Hebräische Balladen / Gedichte 1914 bis 1943 / Mein blaues Klavier / Gedichte 1944 / Gedichte aus dem Nachlaß / Editorische Nachbemerkung / Verzeichnis der Gedichte nach Überschriften und Anfangszeilen

Band 1.2:
Abkürzungen und Siglen / Sammelhandschriften / Selbständige Buchveröffentlichungen Unselbständige Gedichtdrucke / Anmerkungen zu den Gedichten / Konkordanz / Editorische Nachbemerkung"
In der kritischen Ausgabe ihrer Gedichte werden erstmals alle zu Lebzeiten der Dichterin erschienenen Gedichte in der Chronologie und der Textgestalt der Erstdrucke abgedruckt. Die Anmerkungen dokumentieren die Textgeschichte jedes einzelnen Gedichts, die ermittelten Gedichtdrucke und Gedichthandschriften, meist Reinschriften, die die Dichterin häufig als Geschenk anfertigte. Kleinere Gedichtsammlungen werden vollständig abgedruckt. Aus dem Nachlaß Else Lasker-Schülers werden zahlreiche bislang noch unbekannte Gedichte veröffentlicht. Die Erläuterungen zu den Gedichten erschließen die wichtigste Quelle von Else Lasker-Schüler. Mit Hilfe der Erläuterungen können Leser die Vielfalt der oft verschlüsselten Bezüge erkennen und einbeziehen.
Autor: Else Lasker-Schüler
Lasker-Schüler, ElseElse Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.
Autor: Else Lasker-Schüler
ISBN-13:: 9783633541164
ISBN: 3633541160
Erscheinungsjahr: 22.10.1996
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Gewicht: 1179g
Seiten: 1038
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Buch, 214x133x67 mm