Erfahrung und Wirklichkeit als Zeichenprozeß

Charles S. Peirces Entwurf einer Spekulativen Grammatik des Seins
 Taschenbuch
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Der Argumentationsweg dieses Buches führt den Leser zunächst zu den Ursprüngen der Peirceschen Philosophie, die in einem Umbau von Kants "Kritik der reinen Vernunft" zu einer "Semiotik der reinen Vernunft" gefunden werden, die ohne eine transzendentales Subjekt, das der Vernunft vorausliegt, auskommen kann. Durch den Dschungel der nur schwer zugänglichen, weitgehend unpublizierten Schriften von Peirce und seine Ansätze zu Verbindung von Ontologie und Semiotik in einer Theorie der Erfahrung führt der Weg zu einer allgemeinen Theorie der Zeichenprozesse, die an die Stelle der Erkenntnistheorie treten soll. Die Fähigkeit zur Interpretation des einzelnen, situierten Zeichen, so zeigt dieser erste Teil, ist die Erfahrung des Allgemeinen im Besonderen: Universalien sind wahrnehmbar. Mit diesem Schritt ist der Weg gebahnt für den Aufstieg in die schwierigen Höhen der späten Semiotik, der phänomenologischen Ontologie der Zeichen - der zweite Teil des Buches.
Autor: Helmut Pape
Helmut Pape, geboren 1950, lehrt als außerplanmäßiger Professor Philosophie an der Universität Bamberg; Promotion 1981 mit einer Arbeit über "Die Perspektivität natürlicher Sprache und die Ontologie der Zeichen. Eine Untersuchung zur Philosophie und Semiotik des C. S. Peirce. 1993 Habilitation in Philosophie an der Universität Hannover.
Autor: Helmut Pape
ISBN-13:: 9783518579503
ISBN: 3518579509
Erscheinungsjahr: 26.09.1989
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Gewicht: 550g
Seiten: 530
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Taschenbuch, 200x120x30 mm